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Diese Homepage (Web-Präsenz) wird ausschlich vom RV-Trillfingen betrieben. Wir verfolgen damit keine gewinnorientierten Ziele, sondern wollen lediglich die Aktivitäten, Erfolge und Hintergründe unseres Vereines an die Öffentlichkeit bringen. Als gemeinnütziger, eingetragener und ausschliesslich ehrenamtlich geführter und betriebener Verein sind sämtliche Aktivitäten auf satzungsgemäße Ziele ausgerichtet. Einnahmen aus Veranstaltungen und Werbeplattformen (wie auf den Seiten dieser Homepage) dienen dem Sportbetrieb und vor allem der Fördrung der Jugendarbeit. Eingebunden in die Vereinsgemeinschaft der Trillfinger Vereine wollen wir damit auch unsere Heimatgemeinde bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und auch die Satd Haigerloch nach aussen präsentieren. Als relativ kleiner Verein (ca. 80 Mitglieder, Stand 2020) können wir in unserer über 100jährigen Geschichte doch schon einige regionale, überregionale und auch internationnale Erfolge im Kunstradsport verzeichnen, siehe unseren Medaillenspiegel. Wir halten auch die Datenschutz-Vorschriften akribisch ein und geben weder personenbezogene noch nutzungsbasierende Daten weiter. Aus diesem Grund verwenden wir weder Cokies noch andere Datenerfassungs Tools.

Die Vorstandschaft

Der Verein

Geschichtlicher Rückblick

 

Im Jahre 1905 – gründeten eine Reihe engagierter Männer den Radfahrerverein Trillfingen, um gemeinsamen Interessen nachzugehen und das gesellige Miteinander zu pflegen. Der Besuch von Wilhelm Rapp auf seinem Hochrad aus Mönchen-Gladbach war vielleicht der zündende Funke um einige Jahre später den Entschluss reifen zu lassen, einen Radfahrerverein zu gründen. Als der eigentliche Initiator für die Vereins-gründung darf wohl Kaufmann Josef Gaus angesehen werden. Aber auch die anderen „Pioniere“: Paul Rapp, Fridolin Stehle, Leo Rapp, Josef Rapp haben ihren großen Anteil daran. Neben der unbestreitbaren großen und erfolgreichen aktiven Tätigkeit hatten die Mitglieder und vor allem die Vereinsführung einen heißen Wunsch: die Anschaffung einer Vereinsfahne oder Standarte. Kaufmann Josef Gaus hatte diesbezüglich Verbindungen zu einer Paramenten- und Fahnenfabrik in Biberach aufgenommen. Nachdem der Verein in einer Mitgliederversammlung beschlossen hatte, sich den Vereinsnamen „Germania“ zuzulegen, wurde die siegreiche Gestalt als Symbol in die Standarte aufgenommen. In einem großen Sportfest vom 7. bis 9. Juni 1908 war gleichzeitig Fahnenweihe. Voller Stolz präsentierten sich die Mitglieder vor der Kirche um ihr Banner. Man kann sich vorstellen, was das für sie für ein denkwürdiger Tag gewesen ist.


 Der Verein am Tag der Fahnenweihe, am Pfingstmontag 1908. (Die Original-Fahne wurde 2015 restauriert)

Im Festprogramm war auch ein Radrennen, das erste dieser Art in Trillfingen von der Talmühle nach Bad Imnau vorgesehen. Auch dies war ein Ereignis besonderer Art. Das geht schon daraus hervor, dass eine Eingabe an das Oberamt in Haigerloch, auf die der Oberamtmann mit einem Handschreiben vom 25. Mai 1908 wie folgt antwortet: 

Auf die Eingabe vom 25. Mai 1908.

Zur Abhaltung eines Radfahrwettrennens am 8. Juni d. J. vormittags zwischen 4 1/2 und 8 Uhr auf der unmittelbaren Landstrasse Talmühle-Eyach erteile ich hiermit, soweit der hiesige Oberamtsbezirk in Betracht kommt, meine Genehmigung unter der Bedingung, dass die nachstehenden Vorschriften des §5 der Polizeiverordnung vom 14. Oktober 1903 genau befolgt werden:

§5 der Polizeiverordnung lautete:

1) Innerhalb der Ortschaften und überall da, wo ein lebhafter Verkehr von Wagen, Reitern, Radfahrern oder Fußgänger stattfindet, darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden.

2) Beim Passieren von engen Brücken, Toren und Straßen, beim Einbiegen aus einer Straße in die andere, bei scharfen, unübersichtlichen Straßenkrümmungen, bei der Ausfahrt aus Grundstücken, die an öffentlichen Straßen liegen und bei der Einfahrt in solche Grundstücke muss so langsam gefahren werden, dass das Fahrrad nötigenfalls auf der Stelle zum Halten gebracht werden kann.

3) In all diesen Fällen, sowie beim Bergabfahren ist es verboten, beide Hände gleichzeitig von der Lenkstange oder die Füße von den Pedalen zu nehmen.                                 

Anmerkung: So streng waren damals schon die Gesetze.


Die aktiven Radsportler nach der Rückkehr einer Ausfahrt.

Während der Jahre 1914 bis 1919 ruhte das Vereinsleben, bedingt durch den ersten Weltkrieg. Ab 1919 beteiligte sich der Verein wieder regelmäßig an Festveranstaltungen und Ausfahrten. Die Inflation ging auch am Verein nicht spurlos vorüber. Ein Protokollvermerk vom 7. 4. 1923: In der heutigen außerordentlichen Versammlung wurde der Beschluss gefasst, dass künftighin der Eintritt 1000 Mark beträgt und der Monatsbeitrag 10 Mark. Bei der Generalversammlung vom 21.03.1924 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. 1. Vorsitzender war jetzt Paul Rapp. Auch sportliche Erfolge waren wieder zu verzeichnen. Bei der Generalversammlung 1925 wurde Fridolin Henle 1. Vorstand. Der Verein beteiligte sich in den folgenden Jahren in zunehmendem Maße an auswärtigen Radfahrerfesten und anderen radsportlichen Veranstaltungen und hat dabei immer gut abgeschnitten. Die Gruppe mit der „Germania“ erregte überall Bewunderung. Voller Stolz kamen sie dann abends wieder nach Trillfingen und wenn sie dann als Preis sogar ein Horn gewonnen hatten, kannte ihre Begeisterung keine Grenzen mehr. Das Korsoprogramm wurde zwischenzeitlich ergänzt mit den Gruppen „Spinnstube“ und „Lorelei“. Bei der Generalversammlung 1928 wurde Wilhelm Beuter zum 1. Vorsitzenden gewählt. Am 14. Juli 1929 beging der Radfahrerverein sein fünfundzwanzigjähriges Stiftungsfest. An dem Festzug beteiligten sich sechzehn auswärtige Radfahrervereine. Nachdem der Radfahrerverein 1934 dem Radfahrer-Verband beigetreten war, konnte er kurz darauf bedingt durch die schlechte Wirtschaftslage, die Beiträge nicht mehr an den Verband bezahlen und die Auflösung wurde angestrebt.

Das Jahr 1936 wurde zum Schicksalsjahr des Vereins Bei der Generalversammlung am 4. Januar 1936 in der "Talwirtschaft" wurde der Verein aufgelöst. Der damalige Vorstand Wilhelm Beuter übergab Banner sowie Auszeichnungen der Gemeinde zur Aufbewahrung. Danach ruhte das Vereinsleben 13 Jahre lang. Bei der allgemeinen Metallablieferung im Jahre 1943 musste der Vorstand alle Pokale auf dem Rathaus abliefern. Eine Entschädigung wurde dem Verein nicht erteilt.

Am 15. Juli 1950 fand die erste Versammlung nach dem zweiten Weltkrieg und Wiedergründung des Vereins unter Vorstand Wilhelm Beuter, der dieses Amt 25 Jahre innehatte, im "Bräuhaus" statt. Von dieser Zeit an ging es beim Verein aufwärts und es konnten einige Erfolge verbucht werden. Am 2. September 1950 wurde dann wieder die erste Generalversammlung abgehalten. Der Verein entwickelte in der Folgezeit wieder eine starke Aktivität und beteiligte sich an zahlreichen Festveranstaltungen. Von 1952 bis 1954 leitete Stefan Siedler den Verein und führte die traditionsbewusste und sportlich erfolgreiche Weiterentwicklung fort. 1952 fand auch am 5. und 6. Juli das große Bezirksfest in Trillfingen statt. Als eines der erfolgreichsten Sportjahre wurde das Jahr 1954 bezeichnet. Unter stärkster Konkurrenz holte der Verein in Geislingen im Blumen- und Schmuckkorso die Vereinsmeisterschaft sowie die Bezirksmeisterschaft in Fluorn.


Im Jahre 1955 übernahm Ernst Beuter als 1. Vorsitzender die Spitze des Vereins. Er leitete und bestimmte vierzehn Jahre lang das Geschehen in den Reihen der Radsportler. Unter seiner Führung ging die Leistungskurve steil nach oben. In dieser Zeit wurden auch einige Feste auf Kreis- und Bezirksebene mit großem Erfolg durchgeführt. Im Sportjahr 1957 beging der Verein vom 29. Juni bis 1. Juli sein fünfzigjähriges Vereinsjubiläum. Im Jahre 1959 wurde mit dem Kunstradfahren begonnen, wo im Saalbau Rosengarten trainiert wurde. Das Kreis- und Bezirksfest des Kreises Zollern-Eyach und des Bezirks Schwarzwald wurde 1961 in Trillfingen vom Radfahrerverein "Germania" durchgeführt. Sein sechzig-jähriges Gründungsfest konnte der Verein vom 31. Juli bis 2. August 1965 feiern.

Willi Beuter übernahm 1969 das Amt des 1. Vorsitzenden. Im Jahre 1971 begann man mit dem Volksradfahren, das trotz zunehmender Motorisierung regelrecht boomte. Nach dem diese Veranstaltung einige Jahre erfolgreich war, stellte man sich einer neuen Forderung und führte das Volkswandern ein. Eine eigene Rennsportabteilung wurde 1974 gegründet. Das 70-jährige Vereinsjubiläum feierte der RV Germania 1974. Vom 8. bis 11. Juni 1979 stand das 75-jährige Vereinsjubiläum im Zeichen des Radsports. Neben einem Korsoumzug und Darbietungen von Kunstradsportlern bot man den Gästen auch einen Trillfinger Heimatabend und einen Großen Bunten Abend mit Stars aus Rundfunk und Fernsehen.


 

Als 1979 die Trillfinger Mehrzweckhalle fertig gestellt war, wurde das Training im Kunstradfahren intensiviert. Das Leistungsniveau ging ab dieser Zeit steil nach oben.

Franz Gaus übernahm 1980 das Amt des 1. Vorsitzenden, das er bis 2007 ausübte.. Das 80-jähriges Vereinsjubiläum wurde vom .21.-24. Juni 1984 mit einem großen Programm gefeiert. 85 Jahre Radsport in Trillfingen hieß das Motto für das Jubiläumsfest vom 29. Juni – 2. Juli 1990. Mit der Ausrichtung der WM-Qualifikation im Kunstradfahren 1994 bewies der Verein, dass man auch hochkarätige Sportveranstaltungen organisieren kann. Nur ein Jahr später wurde mit den Internationalen Deutschen Behinderten-Radmeisterschaften der Bevölkerung ein weiteres sportliches Highlight geboten. Seit Anfangs der neunziger Jahre wurde in Zusammenarbeit mit der AOK parallel zum Volksradfahren der AOK-Radsonntag durchgeführt. 

Im Jahr 2005 feierte der Verein mit einem unterhaltsamen Programm in der Mehrzweckhalle sein 100-jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt war sicherlich auch die Ausstellung im Forum Creativ. Mit historischen Fährräder und Bildern aus vergangenen Tagen wurde die Vereinsgeschichte aufgezeigt.

 

Bisherige Vereinsvorsitzende:

1905 - 1923:      Josef Gaus                                     

1923 - 1924:      Fridolin Henle                                 

1924 - 1925:      Paul Rapp                                       

1925 - 1927:      Fridolin Henle                                 

1927 - 1952:      Wilhelm Beuter

1952 - 1955:      Stefan Siedler

1955 - 1969:      Ernst Beuter

1969 - 1980:      Willi Beuter

1980 - 2007:      Franz Gaus

2007 - 2011:      Oliver Haug

2011 - heute      Martin Heck
     

Die Vereins-Vorstandschaft 2011                       



von links nach rechts: Sonja Wöhrstein, Renate Beck, Wolfgang Beuter, Martina Gaus, Oliver Haug, Martin Heck, Marivi-Palacin Steinmetz, Sandra Kurz (geb. Beck), Hermann Pfeffer, Sarah Steinmetz (nicht auf dem Bild, Egidius Kesseler).

Radrennen

Radrennsport

Die Sparte Radrennsport des Vereins wurde 1974 gegründet. Eine Jugend-Rennabteilung machte mit 5 aktiven Radrennfahrern ihre ersten Erfahrungen bei Radrennen. Betreut wurden die Jugendlichen von Robert Bürkle und Gerold Hank. Sehr schnell fanden sich weitere Jugendliche, so dass die Gruppe auf über 10 aktive Radrennfahrer anstieg. Teilnahmen an Kreis-, Bezirks- und Württembergischen Meisterschaften waren anfangs die größten Erfolge für die noch junge Sparte.


Die Radrenngruppe 1974

Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften 1977 in Lisberg, 1982 in Passau, 1983 in Saarbrücken, 1984 in Hildesheim und Berlin, beim Straßenrennen Rund um den Henninger Turm und beim Radrennen unserer Partnerschaftsstadt Noyal bleiben unvergessene Erlebnisse. Trillfinger Radrennfahrer vertraten den Verein auch außerhalb Deutschlands. Dabei wurden Radrennen in Österreich, Jugoslawien, Ungarn, Schweiz und Frankreich bestritten.

Von 1974 bis 1989 nahmen die Trillfinger Radrennfahrer an über 450 Radrennen teil. Ein Höhepunkt jedes Jahr war das in Trillfingen stattfindende Rad Kriterium und die Zollern Eyach-Rundfahrt, wo der RV Germania Trillfingen Mitorganisator war. Dieses Etappenrennen war mit internationalen Mannschaften besetzt (Russische Olympia Mannschaft und Tschechische Querfeldein Nationalmann-schaft) und fand national und international Anerkennung.

Im Jahre 1995 wurde mit den Internationalen Deutschen Behinderten Radmeister-schaften der Bevölkerung ein weiteres sportliches Highlight geboten.

Die Deutsche Behinderten Nationalmannschaft 1995

Seit 1995 ist der Verein Ausrichter einer Etappe des Mehretappenrennens um den Volks- und Raiffeisenbanken-Cup, wo der Trillfinger Bevölkerung attraktive Radrennen mit namhaften Fahrern aus dem Süddeutschen Raum geboten werden.


Volks- und Raiffeisenbanken-Cup Rennen 2009

 

Kunstradfahren

Kunstradfahren


In der Erkenntnis, vor allem die Jugend anzusprechen und für sportliche Betätigung zu gewinnen, wurde 1959 die Abteilung Kunstradfahren gegründet. Die ersten Fahrversuche wurden im Saalbau „Rosengarten“ gemacht. Von 1959 bis 1962 gab es nur eine Bubenabteilung, welche von Martin Basler trainiert wurde. 1960 wurde dann auch eine Mädchenabteilung angeboten. Diese wurde bis 1963 von Renate Beuter geleitet. Wenige Monate später wurde das Trainerteam von Franz Gaus unterstützt, der bis 1985 etliche Radsporttalente trainierte. Ab 1964 wurde im neu erbauten Vereinsheim trainiert, das sich einmal mehr als ein Segen für die örtlichen Vereine erwies. Von 1962 bis 1965 wurde das Training von Josef Stehle unterstützt. Durch das uner-müdliche Training stellten sich auch die ersten Erfolge ein. In den Jahren 1962 bis 1964 gewann der Verein, den von Weltmeister Heinz Pfeiffer gestifteten Pokal des erfolgreichsten Vereins dreimal in Folge. 1963 konnten Irene Beuter, Brunhilde Kessler, Hannelore Vollmer, Gertrud Stehle, Erika Bürkle   und Elfriede Hamann in Nagold den Württembergischen Meistertitel im 6er-Mannschaftsfahren herausfahren. Beate Beuter, Elsbeth Stehle, Maria Bürkle, Waltraud Beuter, Mathilde Beuter und Steffi Stehle konnten diesen Titel ein Jahr später gewinnen. Durch die Erweiterung der Bühne im Vereinsheim waren die erforderlichen Trainingsbedingungen für das Mannschaftsfahren nicht mehr gegeben, so dass der Kunstradsport nur noch in den 1er – und 2er-Disziplinen weitergeführt werden konnte.

 Württembergische Meister 1964

Anfangs der 70er Jahre bot sich die Möglichkeit in der Turnhalle in Hart zu trainieren, wo die Sparte Hallenradsport wiederbelebt wurde. Karl-Heinz Seifer, Hans Sauter und später Hermann Pfeffer hatten in dieser Zeit das Training geleitet. Als 1979 die Trillfinger Mehrzweckhalle fertig gestellt war, wurde auch der Grundstein für die sportlich größten Erfolge des Vereins gelegt. Zum Training konnte man Renate Beck gewinnen, die Sport studiert hatte. Als sich junge talentierte Sportlerinnen bei einem Sichtungslehrgang an der Landessportschule in Tailfingen für den Landeskader qualifizieren konnten, wurde auch das Training intensiviert. Durch das Kadertraining in Tailfingen bot sich den Trainern auch die Möglichkeit, in der Talentschmiede des Württembergischen Radsportverbandes die hohe Kunst des Kunstradfahrens zu erlernen. Dies wurde auch wahrgenommen und umgesetzt. Mit einem zusätzlichen Trainingstag in Haigerloch wollte man nicht nur dem Kadertraining gerecht werden, sondern man wollte auch den sportlichen Erfolg. 1986 war es dann so weit, Ulrike Schneider gewann in Berlin bei den Deutschen Schülermeisterschaften die Bronzemedaille. Ulrike Schneider 3. Platz DM-Schüler 1986

Ulrike Schneider 3. Platz DM-Schüler 1986

Nicht nur auf Kreis- und Bezirksebene, auch auf Landes- und Nationaler Ebene wurden Erfolge herausgefahren. Durch die Maßnahme Kooperation Schule-Verein, die von Renate Beck geleitet wird, konnte man immer wieder talentierte Sportler an das Kunstradfahren heranführen. Timo Sauter/Sebastian Beck konnten 1993 in Lengerich bei den Deutschen Schülermeisterschaften im 2er-Kunstradfahren die Goldmedaille erringen. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften konnten Timo Sauter und Sebastian Beck 1994 in Alsdorf die Silbermedaille und 1995 und 1996 die Goldmedaille gewinnen. Ebenfalls in den Jahren 1995 und 1996 konnten die beiden bei den Europameisterschaften der Junioren jeweils als Sieger den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern. Timo Sauter/Sebastian Beck Europameister 1995

Timo Sauter/Sebastian Beck Europameister 1995

Bei den Deutschen Schülermeisterschaften 1999 konnte Sandra Beck die Silbermedaille gewinnen. Ebenfalls Silber gewannen Marion Kessler/Marilena Hahn im 2er Kunstradfahren im Jahre 2002.

Marilen Hahn/Marion Kessler Platz 2 DM-Schüler 2002

Marilen Hahn/Marion Kessler Platz 2 DM-Schüler 2002


Und wieder 3 Jahre später waren es Sarah und Ilona Steinmetz die im 2er Kunstradfahren mit der Bronzemedaille für einen weiteren Erfolg sorgten. Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften errang Sandra Beck 2002 und Sarah und Ilona Steinmetz 2009 jeweils den 3. Platz.

Ilona und Sarah Steinmetz Platz 3 DM 2er-Juniorinnen 2009

Ilona und Sarah Steinmetz Platz 3 DM 2er-Juniorinnen 2009 Denkendorf

An Ihrem 18. Geburtstag konnte Sandra Beck in Altdorf/CH im 1er Kunstradfahren den Europameistertitel feiern. Zwischen 2004 und 2011 konnte Sandra Beck bei den Deutschen Meisterschaften der Elite eine goldene-, drei silberne- und eine bronzene Medaille herausfahren. Der absolute sportliche Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Teilnahme von Sandra Beck bei den Weltmeisterschaften zwischen 2005 und 2011, wo Sie 4 Silber- und 2 Bronzemedaillen gewinnen konnte. Das Kunstradfahren ist somit schon viele Jahre das Aushängeschild des Vereins. Sandra Beck Vizeweltmeisterin 1er-Frauen Tavira/Portugal

Sandra Beck Vizeweltmeisterin 1er-Frauen Tavira/Portugal

Die Namen „RV Trillfingen“ und „Haigerloch-Trillfingen“ wurden weit über die Landes- und Nationalen Grenzen hinausgetragen. Das gegenwärtige Trainerteam mit Renate Beck und Marivi Steinmetz  wird bemüht sein, die Medaillensammlung fortzusetzen.



Kunstradfahren Fortsetzung

Kunstradfahren Teil 2

In den Startlöchern standen dann schon Linda Heni und Lea Schneider als Zweierpaar. Sie gewannen 2014 Gold bei den Deutschen Schülerschaften und 2016 Silber bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften.

Unter der Leitung von Sonja Wöhrstein gab es 2015 und 2016 je einen ersten Platz im 6er-Einradfahren bei Württ. Schülermeisterschaften.

Ohne große Unterbrechung ging es weiter mit Jonas Beiter, der 2017 bei den Deutschen Schülermeisterschaften Bronze errang. 2020 gewann er die Baden-Württembergischen Meisterschaften und dann begann leider das Wettkampfverbot wegen Corona.

Sein Bruder Lukas Beiter wurde 2016 Württ. Schülermeister  und 2019 erreichte er bei den Deutschen Schülermeisterschaften den 6. Platz. Sein anvisierter Treppchenplatz bei der Schüler-DM 2020 fiel wegen der coronabedingten Wettkampfabsagen aus.

Unter dem derzeitigen Trainerteam mit Renate Beck, Claudi Beiter, Moni Beck, Andrea Hafen und Sandra Kurz hoffen wir auch weiterhin erfolgreich zu sein, wenn es auch zurzeit wegen Corona etliche Einschränkungen gibt. Es wird auf alle Fälle eine größere Lücke geben, da die jüngsten Nachwuchssportler monatelang nicht trainieren dürfen und wir ohne Trainingsangebot zurzeit auch keine neuen Kinder aufnehmen können!

Medaillenspiegel

Medaillenspiegel

Der Radfahrerverein Germania Trillfingen hat seit einigen Jahren beachtliche Erfolge im Kunstradfahren erzielt. Dies ist das Ergebnis eines unermüdlichen Trainings seitens der Sportlerinnen und Sportler, aber auch der Trainerinnen und Trainer.

Von Hermann Pfeffer wurde diesbezüglich ein Medaillenspiegel seit 1986 erstellt, der alle Podiumserfolge seit dieser Zeit darstellt. Natürlich kommt dazu noch eine große Anzahl von beachtlichen Erfolgen, die nur knapp an einer Medaille vorbeigingen und bei weiteren Teilnahmen an anderen Veranstaltungen, die nicht direkt mit den Verbänden zusammenhängen.

Medaillenspiegel seit 1986

 

Satzung

Vereins-Satzung

Dies ist die am 11. April 2018 von der Mitgliederversammlung beschlossene neu gefasste Satzung.
Sie wurde auf Antrag am 02. 07.2018 in das Vereinsregister am Langericht Stuttgart - Registergericht eingetragen und ist somit seit diesem Zeitpunkt in Kraft.

Satzung als PDF Datei

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